17.02.2017 - Credit Management Suite spart Zeit und Geld

Anwenderbericht: Die vollständig in SAP integrierte cormeta-Lösung hat bei der Zumtobel Group die Qualität des Credit Managements messbar erhöht.

 

Time is money. Diesen Ratschlag gab Benjamin Franklin bereits 1748 jungen Kaufleuten mit auf den Weg. Geld schenkt wiederum Zeit, die Freiraum schafft:  „Und die investieren wir in mehr Qualität“, betont Markus Fässler, Director Financial Accounting Lighting Brands bei der Zumtobel Lighting GmbH. Das international agierende Unternehmen hat in das cormeta-Produkt Credit Management Suite investiert.

„Durch die direkte Anbindung der Auskunfteien und der Kreditversicherung gewinnen wir in der Bearbeitung Zeit – dies führt zu einer schnelleren Rückmeldung an den Vertrieb und schafft dadurch zum einen Wettbewerbsvorteile und zum anderen bei herausfordernden Fällen zusätzliche Zeit für den Credit Manager, Lösungen und Vorschläge zu erarbeiten“, zieht Markus Fässler ein Fazit.

 

Lichtinstallationen sind seine Welt: Wenn Markus Fässler mit seiner Ehefrau shoppen geht, fällt sein Blick erst auf die Beleuchtung – dann auf die Kollektion. Bemerkenswert - denn er ist nicht der Produkt - sondern der Credit Manager der Zumtobel Lighting GmbH und damit zuständig für das Leuchtensegment des Konzerns. Und als solcher identifiziert er sich sowohl mit dem Credit Management als auch mit den Produkten seines Arbeitgebers.

 

Der Lichtkonzern Zumtobel Group AG ist international führend im Bereich der innovativen Lichtlösungen und Lichtkomponenten. Mit den Marken Thorn, Tridonic und Zumtobel sowie acdc und Reiss bietet die Unternehmensgruppe ihren Kunden in aller Welt ein umfassendes Produkt- und Serviceangebot. Hauptsitz ist das österreichische Dornbirn. Der Konzern ist an der Wiener Börse notiert. Im Geschäftsjahr 2015/16 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1.356,5 Millionen Euro.

 

Technische Herausforderung

Die Zumtobel Group zählt zu den wenigen Global Playern der Lichtindustrie. Und das ist auch einer der Gründe für die Umstellung auf die Credit Management Suite, zumal das vorherige System mit Blick auf Übersichtlichkeit, Aussagefähigkeit und Bedienbarkeit nicht den entsprechenden Komfort bot. Denn das globale Umfeld erfordert die Anbindung an verschiedene Auskunfteien in diversen Ländern. Eine technische Herausforderung – für die Lichtexperten und für cormeta. Denn die Schnittstellen und die Informationen variieren sehr stark und mussten für die weitere Verarbeitung in der Credit Management Suite auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden: „Wenn dies gelingt, hat man mit den Lösungen von cormeta eine einheitliche Plattform, auf der alle verarbeiteten Daten gleichartig und damit vergleichbar angezeigt werden“, hebt Markus Fässler hervor.

 

Schnittstellen prüfen und gegebenenfalls optimieren

„Wir haben den Umstieg dazu genutzt, die Zahl der Auskunfteien zu reduzieren und uns auf weniger Anbieter zu konzentrieren“, schildert Fässler. Um das gesetzte Zeitlimit einzuhalten, habe man sich für einige der renommierten Auskunfteien entschieden – sprich Bisnode, Creditreform sowie Kreditschutzverband (KSV1870).

Bei Anbindungen an Auskunfteien ist zu beachten, dass die Schnittstellen entsprechend den inzwischen sehr facettenreichen Serviceangeboten der Anbieter ein ebenso sorgfältig abgestimmtes Customizing erfordern. Eigene Optimierungsvorschläge wurden in das Projekt eingebracht und konstruktiv umgesetzt.

 

Strategie für das Credit Management

Ein sauber aufgestelltes Credit Management ist für Markus Fässler eine der Grundvoraussetzungen. „Vorteilhaft ist eine Credit Management-Policy, auf der man aufbauen kann“. Sein Tipp für Kollegen, die über die Einführung eines Software-gestützten Credit Managements nachdenken: „Aus meiner Sicht muss eine Strategie für das Credit Management vorhanden sein, die vom Vorstand entsprechend unterstützt und getragen wird“. Dies beeinflusse den Erfolg eines Projektes erheblich.

Die Umstellung auf die vollständig in SAP integrierten cormeta-Lösungen für Wirtschaftsauskünfte, Kreditversicherung und Risikomanagement sei angesichts des umfangreichen Projekts recht zügig verlaufen, betonte Markus Fässler: „Nachdem die ersten Tests abgeschlossen waren, haben wir festgestellt, dass die vom System errechneten Kreditlimite relativ schnell unseren Erwartungen entsprochen haben – ich nenne es das Bauchgefühl des Credit Managers“. 

Die jahrelange Erfahrung von cormeta habe dabei eine entscheidende Rolle gespielt, hebt Fässler positiv hervor. Inzwischen seien die Rollouts für Deutschland, Schweiz, Italien, Spanien sowie Tschechien und Polen  erfolgreich abgeschlossen.

Ab Herbst plant die Zumtobel Group im Monatsrhythmus die weiteren europäischen Länder und die Überseeniederlassungen bis Australien umzustellen. In der Zentrale in Dornbirn ist für das Credit Management ein Mitarbeiter verantwortlich, der global arbeitet. Will heißen: Er übernimmt diese Aufgabe für die Agenturen vor Ort. In den übrigen Ländern seien in den jeweiligen Buchhaltungen rund 20 Mitarbeiter für das Credit Management zuständig: „Nicht ausschließlich dafür, sie haben noch andere Aufgaben zu erfüllen“, so Fässler.

 

Hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern

Die Akzeptanz bei den Mitarbeitern sei sehr hoch: „Wir mussten sie nicht – wie sonst oft üblich – davon überzeugen, mit dem Programm zu arbeiten.“ Die Credit Manager der Standorte hätten schnell erkannt, dass das Programm für sie Vorteile im Tagesgeschäft bringe. „Sie schätzen die Cockpits für die Kunden, die eine sehr gute Übersicht über die aktuelle Kreditsituation des Kunden, die erhaltenen Auskünfte und eine eventuell vorhandene Kreditversicherung geben. Deshalb waren sie aktiv daran interessiert, dass die Rollouts zügig erledigt wurden“. Der Projektleiter und der IT-Mitarbeiter hätten mit ihrem persönlichen Einsatz das Projekt ebenfalls positiv vorangetrieben. „Es ist so gekommen, wie ich es erhofft und erwartet habe“, betont Fässler.

Die Entscheidung, auf die cormeta Credit Management Suite umzustellen, sei absolut richtig gewesen. Die Tools seien eine echte Arbeitserleichterung: „Die direkte Integration der Auskünfte und Kreditversicherungen sowie die vielfältigen Auswertungsmöglichkeiten schaffen Arbeitserleichterungen im Tagesgeschäft.“ Ein immenser Vorteil sei die automatische Überwachung der Daten, die quasi per Knopfdruck abrufbar seien.  Ein zusätzlicher Pluspunkt sei, dass mit Client Management gearbeitet werde, das in der Credit Management Suite abgesichert und abgebildet sei. Hinzu komme, dass der Report interaktiv sei und direkt abgearbeitet werden könne. Markus Fässler: „Das alles erleichtert die Arbeit. Das wird von meinen Kollegen, die hier am Standort arbeiten, wirklich geschätzt.“

 

Oberfläche ist komfortabel und übersichtlich

Die Credit Management Suite ist ein Standardprogramm. Und genau das sei der entscheidende Aspekt für die Entscheidung pro cormeta gewesen, betont Markus Fässler: „Ich wollte eine Standardsoftware, die alles abdeckt, skalierbar ist und über Customizing angepasst werden kann. Und das Programm bringt genau das, was ich erwartet habe. Wir haben die richtige Entscheidung getroffen!“  Die Oberfläche sei komfortabel, übersichtlich und vor allem personifizierbar, was wiederum jedem User eine individuelle Anordnung ermögliche.

 

Auf Euro und Cent in Zahlen zu fassen sei die Einsparung durch den Einsatz der cormeta Software noch nicht. Markus Fässler: „Da wir jedoch die erweiterten Möglichkeiten der cormeta Software dazu benutzen, strukturierter und mit höherer Qualität Credit Management durchzuführen, ergibt sich für uns eine messbar höhere Qualität in der täglichen Arbeit und das war für uns das angestrebte Ziel.“

 

Tagesgeschäft wird enorm erleichtert

Bonität und Zahlungsmoral wirken sich bekanntlich auf die Geschäftsergebnisse der Unternehmen aus. Das Risiko finanzieller Ausfälle wird durch ein effizientes Forderungs- und Credit Management gemindert. Und genau das wird mit der cormeta Credit Management Suite erreicht.

 

Markus Fässler formuliert es so: „Durch die direkte Integration der Firmenauskünfte und unserer Kreditversicherung müssen wir nicht mehr über mehrere Instanzen unsere Informationen zusammensuchen, sondern bekommen diese direkt dahin geliefert, wo wir sie brauchen“. Das erleichtere das Tagesgeschäft enorm: „Und es schafft Raum für meine Mitarbeiter, sich um die wichtigen Dinge – das sind die Beurteilung und Überwachung unserer Kunden – zu kümmern, denn Time is money.“

 

Kurzporträt Zumtobel Group AG

Die Zumtobel Group ist ein internationaler Lichtkonzern und führend im Bereich der innovativen Lichtlösungen und Lichtkomponenten. Mit ihren international etablierten Marken Thorn, Tridonic und Zumtobel sowie den Marken acdc und Reiss bietet die Unternehmens­gruppe ihren Kunden in aller Welt ein umfassendes Produkt- und Serviceangebot. Im Leuchtengeschäft ist das Unternehmen mit den Marken Thorn, Zumtobel und acdc europäischer Marktführer.

 

Über die Marke Reiss besteht außerdem ein OEM-Geschäft für Leuchten höherer Schutzart. Mit der Komponentenmarke Tridonic nimmt der Konzern in der Herstellung von Hard- und Software für Beleuchtungssysteme (LED-Lichtquellen, LED-Driver, Sensoren und Lichtmanagement) eine weltweit führende Rolle ein. Die Unternehmensgruppe ist an der Wiener Börse (ATX) notiert und beschäftigte zum Bilanzstichtag 30.04.2016 6.761 Mitarbeiter.

 

Im Geschäftsjahr 2015/16 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1.356,5 Mio Euro. Sitz des Konzerns ist

 

Markus Fässler
Director Financial Accounting Lighting Brands
www.zumtobelgroup.com
Leuchtendes Juwel im Hamburger Hafen
Zumtobel hat kunstvolle Lichtlösung für die Elbphilharmonie entwickelt
Das Bauwerk des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron lässt Alt und Neu verschmelzen – auf einen ehemaligen Speicher mit Backsteinfassade wurde ein spektakulärer zeltartiger Glasbau gesetzt.
Zumtobel – eine Marke der Zumtobel Group – hat für die Beleuchtung der Elbphilharmonie zahlreiche Sonderleuchten entwickelt. Darunter 1200 mundgeblasene Glaskugelleuchten für den Konzertsaal, die wie lichtgefüllte Wasserblasen aus der wellenförmigen Akustikdecke auftauchen – eine Hommage an die sturmerprobte Elbe nebenan. Der Leuchtenkörper ist dabei für den Betrachter unsichtbar in die Decke verbaut.

27.01.2017 - Nichts geht ohne Eigenkapital!

 

Was auf den ersten Blick durchaus logisch erscheint, ist im Alltag der österreichischen Unternehmen nach wie vor nicht selbstverständlich. Dafür gibt es mehrere Gründe, u. a., dass der Weg zur fundierten Kapitalisierung lang und mühsam sein kann. Wer gut informiert ist und über die damit verbundenen Richtlinien Bescheid weiß, ist eindeutig im Vorteil. 

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24.08.2016 - KSV1870 Trendumfrage Zahlungsmoral 2016

Die öffentliche Hand lässt sich nicht lumpen: Besonders Gemeinden zahlen deutlich schneller als in den Vorjahren.

 

Die KSV1870 Trendstudie zum Zahlungsverhalten zeigt, dass die Zahlungsmoral in Österreich intakt ist: 82 % der österreichischen Gemeinden begleichen ihre Rechnungen ebenso pünktlich wie 80 % der Bundesbehörden und 79 % der Länder

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29.06.2016 - THE UK, THE EU AND FECMA

Nobody ever actually said that the Titanic was unsinkable – the builders, Harland & Wolff, never made that claim, nor indeed did the owners, White Star Line. It has to be said, however, that when an article appeared in a trade magazine which reported that the arrangement of watertight compartments, bulkheads and automatic doors rendered the vessel practically unsinkable, it suited the shipping company’s marketing department not to loudly correct any subsequent misquote by the more popular Press. Hence, the myth was born, expanded, exaggerated and perpetrated far and wide. Say something often enough and it becomes true in the public consciousness, or to put it into journalistic terms, never let the truth stand in the way of a good story. I was reminded of this on the morning of 24th June, 2016, when I awoke early to watch the BBC as results were being declared on the United Kingdom referendum on membership of the European Union. I was shocked, surprised and saddened by what was clearly becoming inevitable as the early hours of darkness gave way to a new dawn – a dawn which would witness a decision not expected, and for many of us not welcome.

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30.05.2016 - INTERNATIONALE INSOLVENZPROGNOSE 2016: SCHWELLENLÄNDER SCHWÄCHELN

Eine Trendwende bei den weltweiten Insolvenzzahlen für 2016 prognostizieren Euler Hermes und die Kreditversicherung PRISMA. Nach sechs Jahren, in denen die Zahl der Insolvenzen stetig abnahm, rechnet die aktuelle Studie heuer mit einer Stagnation bei rund 300.000 Fällen. Ursache für diese negative Entwicklung sind vor allem die Schwellenländer. Im Gegensatz zu den Industrienationen haben sie mit zunehmenden Zahlungsausfällen und mit durchschnittlich 4% mehr Insolvenzen zu kämpfen. Negativrekordhalter dabei wird China sein (+20%).

Gute Aussichten für Westeuropa
In Westeuropa wird es dank guter Konjunkturaussichten und besserer Finanzierungskonditionen auch 2016 wieder weniger Pleiten geben – nach einem Minus von 10% im Jahr 2015 stellen die Prognosen einen weiteren Rückgang um 5% in Aussicht. Besonders erfreulich werden sich Schweden und Italien (jeweils -8%) sowie Portugal, Irland und Spanien (jeweils -10%) entwickeln. Damit dürften die einstigen EU-Sorgenkinder die Trendwende geschafft haben. In Deutschland rechnet PRISMA mit einem Rückgang um rund 2%, Österreich und Griechenland stagnieren auf dem Niveau von 2015. Getrübt wird diese durchwegs positive Bilanz von Großbritannien (+5%), Finnland (+2%) und der Schweiz (+1%) sowie der Tatsache, dass das Insolvenzniveau immer noch ein Drittel über dem Level von 2003-2007 liegt.

So sieht es in Österreich aus
Zinsen und Energiepreise sind derzeit niedrig, das Wachstum gering, die Zahl der Insolvenzen stagniert auf hohem Niveau. Wenn die Wirtschaft wieder zu wachsen beginnt, kann sich das Blatt allerdings schnell wenden – dann wird es auch wieder mehr Insolvenzen geben.

Deutschland mit Risken beim Export
Auf den ersten Blick steht Deutschland mit einem Rückgang der Insolvenzen um 2% gut da. Allerdings ist diese Entwicklung je nach Branche sehr unterschiedlich und hängt zudem sehr stark von den Handelspartnern ab, da ein Großteil der deutschen Unternehmen eben auch im Export tätig ist. So verzeichnet Frankreich als wichtigster Handelspartner der Deutschen 2016 zwar eine leichte Erholung bei den Insolvenzen, kämpft allerdings weiterhin mit Fallzahlen, die nicht weit entfernt von der Rekordhöhe der vergangenen Jahre sind. Auch in China – mittlerweile drittwichtigster Handelspartner – brauchen deutsche Exporteure starke Nerven: zum einen dürfte sich hier, bedingt durch die hohe Abhängigkeit, die Zahlungsmoral von 2015 auf 2016 noch einmal deutlich verschlechtern (um durchschnittlich zusätzliche vier Tage); darüber hinaus werden die chinesischen Insolvenzen um weitere 20 % steigen und damit auch deutschen Unternehmen schmerzhafte Ausfälle verursachen.

Italien und Frankreich: unangenehme Stagnation
Hier reicht das Wachstum (noch) nicht aus, um einen tatsächlichen Aufschwung einzuleiten. Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin hoch und auch die Insolvenzzahlen liegen weit über den Werten vor der Krise.

Griechenland und Russland: stabil, aber …
Neben der guten Entwicklung in Westeuropa und den USA erwarten die Analysten auch in einigen anderen Ländern für 2016 eine leichte Verbesserung. Russland etwa war 2015 von einer starken Rezession und 30% mehr Pleiten betroffen. Hier dürften die Insolvenzen zwar auch 2016 ansteigen, allerdings sollte sich die Entwicklung mit einem Plus von 4% merklich beruhigen. Auch in Griechenland sollte sich die Lage normalisieren. Nach einem Plus von 15% bei den Insolvenzen im Jahr 2015 wird für das kommende Jahr mit gleichbleibenden Fallzahlen gerechnet. Hier wie dort stellt allerdings die politische Lage einen Risikofaktor dar, der auch der Wirtschaft sehr schnell einen erneuten Abwärtstrend bescheren könnte.

Wie sieht es im CEE-Raum aus?
In Osteuropa geht besagte Studie von einem Anstieg der Insolvenzen um +4% aus, womit die Risiken der Zahlungsausfälle hier überproportional zum weltweiten Trend steigen. Insgesamt aber haben sich die zur EU gehörenden Länder der CEE-Region von der Krise 2008-2009 erholt; die Volkswirtschaften stehen auf einem stabileren Fundament und dürften nach +3.2% in 2015 nochmals um +3% in 2016 und 2017 wachsen. Besonders stark wachsen dürften in diesem Jahr Tschechien (+4.2%), Rumänien (+3.6%), Polen (+3.4%) und die Slowakei (+3.3). Entsprechend rückgängig sollten in diesen Ländern auch die Insolvenzzahlen sein, wobei das Niveau über dem Vorkrisenniveau bleibt. Für Unsicherheiten könnten in diesen Ländern allerdings politische Turbulenzen sorgen, zumal häufige Neuwahlen und große Stimmenverschiebungen zwischen den Parteien durchaus üblich sind. Daraus sollten keine allzu großen negativen makroökonomischen Auswirkungen resultieren, einzelne Branchen könnten allerdings von politischen Richtungsänderungen durchaus betroffen sein, wie es die ungarischen „Krisensteuern“ 2012 gezeigt haben. Insgesamt also eine Region mit starken Chancen, aber auch verbleibenden Risiken, die es abzusichern gilt.

 

Download Studie Euler Hermes

 

Quelle: A.C.I.C. Kreditversicherungsmakler GmbH, 30.05.2016